Verhandlungen zum Haustarifvertrag gescheitert

Auch in der 3. Runde der Haustarifverhandlungen zwischen IG Metall und der Söffge-Geschäftsführung konnte kein Ergebnis erzielt werden.

Nachdem die ersten beiden Verhandlungsrunden kein Ergebnis brachten, trafen sich die Tarifvertragsparteien heute zur 3. Runde der Verhandlungen zum Haustarifvertrag der Söffge Bauelemente GmbH in der Hoffnung auf eine Einigung - doch daraus wurde leider wieder nichts.
Die für die Firma Söffge zuständige IG Metall-Bezirksleitung Hannover, vertreten durch den Verhandlungsführer Herrn Wilfried Hartmann, forderte Einkommensverbesserungen in Höhe von 3,1% (ursprünglich 5%). Der Geschäftsführer der Söffge Bauelemente GmbH, Herr Carsten Biedermann, und der Vertreter des Landesverbandes, Herr Rainer Schramm, sahen die Möglichkeit zu einer derartigen Einigung bei der momentan äußerst schwierigen Situation und unsicheren Entwicklung im baunahen Bereich nur bei teilweiser Kompensierung durch eine Reduzierung des Weihnachtsgeldes (zur Zeit 70%) oder des Urlaubsanspruches (zur Zeit 26 bzw. 28 Tage), waren darüber hinaus sogar noch zu einer Beschäftigungssicherungszusage bereit. Letztes Angebot der Arbeitgeberseite: Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,2%, ohne Kompensation, nebst Beschäftigungssicherungszusage - doch auch das genügte nicht, so dass die IG Metall das Scheitern der Verhandlungen erklärte. Einigkeit bestand zumindest darin, dass die Erhöhung leistungsorientiert zur Geltung kommen sollte. Außerdem wurden Klärungen zur Entwicklung der Auszubildendenvergütungen und der Montageregelung getätigt. Sollten sich die Parteien nicht doch noch kurzfristig einigen können, müsste nun ein unparteiischer Schlichter eingreifen. Pikant: zeitgleich verhandelt die IG Metall aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage mit dem Landesverband über einen gegenüber dem bestehenden Flächentarifvertrag abgemilderten Tarifvertrag für Montagebetriebe...

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