Porta Systems AG meldet Insolvenz an

Am heutigen Freitag stellt die Aktiengesellschaft, eines der größten Fensterbau-Unternehmen Deutschlands, für sich und sämtliche Tochtergesellschaften Insolvenzantrag.

Die Hiosbotschaften der Fensterbaubranche reißen nicht ab. Spätestens seit August 2002 gab es Zahlungsschwierigkeiten bei der Porta Systems AG. Im letzten November wurde das defizitäre Erfurter Tochterunternehmen verkauft. Doch auch der Verkauf und starker Personalabbau konnten das Unheil nicht verhindern.

Nun machte die Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Amtsgericht nötig. Betroffen sind einer Agenturmeldung zufolge 269 Mitarbeiter (im Herbst 2002 waren es noch 370, im Jahr 2000 sogar 550 Mitarbeiter). Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2001 47,5 Millionen Euro. Für 2002 waren 45 Millionen Euro geplant. Entstanden ist das Unternehmen 1966 aus einer Tischlerei. 1998 wurde es in eine börsennotierte Aktiengesellschaft umgewandelt.

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